News

Aktuelles

89

Fachreferent*in gesucht

In der EKFuL-Bundesgeschäftsstelle wird ab sofort ein*e Fachreferent*in gesucht (Teilzeit) - eine attraktive Stelle in einem engagierten kleinen Team mitten in Berlin! Stellenausschreibung

Bewerben Sie sich gleich hier per Mail.

47

EKFuL-Jahrestagung 2021

31. Mai bis 2. Juni 2021

Wir freuen uns Ihnen das Programm der digitalen Jahrestagung vorstellen zu können und laden Sie herzlich zur Teilnahme ein!

weitere Informationen finden Sie hier

191

Nicht-invasiver Pränataltest als Kassenleitung

Die EKFuL unterstützt den Aufruf des "Runden Tisches NIPT als Kassenleistung", dass der Deutsche Bundestag sich mit dem Bluttest (NIPT) auf Trisomie 21 (sowie 13 und 18) befassen solle. Zwischen den Positionen der Abgeordneten in der Orientierungsdebatte und den Ergebnissen im Verfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) finden sich Widersprüche, under anderem zu
- Indikation als Voraussetzung für den Test
- ergebnisoffene Versicherten-Information
- Testqualität für Trisomie 13 und 18.

Den Aufruf des Runden Tisches finden Sie hier (1 MB).

Den Abschlussbericht inklusive Versicherteninformation finden Sie hier (5 MB).

175

Wahlen in Diakonie-Gremien

EKFuL auch in Zukunft in wichtigen Diakonie-Gremien vertreten

Vorstandsmitglieder Andreas Mende und Silke Willer wurden aufgestellt für die Konferenz Diakonie und Entwicklung.

Fotos: ©EKFuL

Sie werden im Oktober 2021 den bisherigen Delegierten Jan Wingert, EKFuL-Vorsitzender, ablösen.

---

Das oberste Organ des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung (EWDE) ist die "Konferenz Diakonie und Entwicklung". Hier werden Grundsatzfragen des Werkes beschlos­sen, über Wirtschaftsplan und Jahresabschluss des EWDE abgestimmt und der Aufsichtsrat und der Vorstand des Werkes entlastet.

Die EKFuL ist derzeit durch Jan Wingert, EKFuL-Vorstandsvorsitzender, in der Konferenz vertreten. Die Konferenz hat 112 Mitglieder, die sich aus Delegier­ten u.a. der evangelischen Landeskirchen, den gliedkirchlichen diakonischen Werken und evange­lischen Fachverbänden zusammensetzen. Die 60 Fachverbände in der Diakonie Deutsch­land haben 23 Plätze in der Konferenz. Für die nächste Wahlperiode der Konferenz im Oktober 2021 wurde mit der Wahl der Delegierten aus den Fachverbänden begonnen.

EKFuL-Vorstandsmitglied Andreas Mende wurde in der Gruppe der Gemeinde- und integrationsorientierten Fachverbände (Fachgruppe II) für die Konferenz Diakonie und Entwicklung aufgestellt. Er wird nach Willen der Fachgruppe II für die nächsten sechs Jahre Mitglied der Konferenz sein . Damit wird er Jan Wingert ablösen und die kontinuierliche Mitarbeit der EKFuL in diesem Gremium des EWDE sichern.

Die Mitgliedschaft in der Konferenz ist personengebunden und kann nur von gewählten Personen vertreten werden. Mit Silke Willer als Stellvertreterin von Andreas Mende ist ein weiteres EKFuL-Vorstandsmitglied für die Konferenz aufgestellt.

Weiterhin wurde in der Fachgruppe der Gemeinde- und integrationsorientierten Fachverbände (Fachgruppe II) deren Delegierter im Aufsichtsrat des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung gewählt. Andreas Mende konnte sich bei dieser Wahl durch­setzen und wird ab Oktober 2021 eines der 23 Mitglieder des Aufsichtsrates sein.

Der Aufsichtsrat überwacht die Umsetzung der Beschlüsse der Konferenz und ist zuständig für die Berufung der Vorstände und begleitet deren Arbeit. Mit der Wahl von Andreas Mende wird die EKFuL erstmals in diesem Gremium vertreten sein.

Andreas Mende: "Ich danke den Mitgliedern der Fachgruppe II für ihr Vertrauen. Die hier vertretenen Gemeinde- und integrationsorientierten Fachverbände bilden ein weites Spekt­rum der diakonischen Arbeit ab, ihre Stärke ist die Vielfalt. Diese Vielfalt will ich mit mei­nem Wissen und Engagement bereichern."

 

Zu den Personen:

Andreas Mende

Der Diplom Sozialpädagoge und Diakoniewissenschaftler Andreas Mende ist Geschäfts-führer der Beratung + Leben, eine gemeinnützige Gesellschaft der Immanuel Albertinen Diakonie. Er verantwortet 22 psychologische und soziale Beratungsstellen mit über 120 Mitarbeitenden in Berlin + Brandenburg.

 

Silke Willer

Die Diplom Sozialarbeiterin ist Hauptstellenleiterin und Referentin für Erziehungs-, Familie-, Paar- und Lebensberatung, Schwangerschafts(-konflikt)beratung und Suchthilfe.

Sie vertritt im Diakonischen Werk Schleswig-Holstein die Interessen der 11 diakonischen/evangelischen Schwangerschafts(-konflikt)beratungsstellen und 20 psychologischen (Erziehungs-,  Familien-, Paar- und Lebens-) Beratungsstellen in Schleswig-Holstein.

 

Jan Wingert

Der Pastor der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) leitet die Hauptstelle für Familienberatung der EKvW und ist Referent für Familien- und Erziehungsberatung in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Jan Wingert ist Vorstandsvorsitzender der EKFuL und vertritt derzeit die Fachgruppe II in dem Ausschuss Diakonie des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung.

 

Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Henriette Biedowicz, Bundesgeschäftsführerin
Tel. 030 52 13 559 19, E-Mail

123

Sexualisierte Gewalt

Maßnahmen der Evangelischen Kirche in Deutschland

Die EKFuL hat der Problematik der sexualisierten Gewalt allgemein schon immer große Bedeutung beigemessen. Deren Aufarbeitung und Verhinderung im Kontext der Evangelischen Kirche in Deutschland und ihren Strukturen war der EKFuL ein besonderes Anliegen. Daher arbeitet die EKFuL seit Gründung der EKD-Konferenz "Prävention-Intervention-Hilfe bei Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung" (PIH-K) in dieser Konferenz mit, seit 2011 vertreten durch das damalige Vorstandsmitglieds Christoph Pompe, seit 2019 durch das Vorstandsmitglied Ulrike Stender.

Die PIH-K ist das Forum für fachlichen Austausch, Formulierung fachlicher Standards und Konzeptentwicklung im Kontext von Prävention, Intervention und Hilfe bei Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung. Teilnehmende sind die Landeskirchlichen Beauftragten und Beauftragten der Diakonischen Landesverbände, Vertreter*innen der EKD und der Bundesdiakonie sowie das EZI und die EKFuL.

In den letzten Jahren haben sich die evangelischen Beratungsstellen vor Ort zunehmend beraterisch weiter qualifiziert und insbesondere ihre Angebote der psychologischen Beratung für Betroffene von sexualisierter Gewalt weiterentwickelt. Sofern Fragen der Antragstellung auf Anerkennung des Leids im Raum stehen, gewährleisten sie die Weitervermittlung an die landeskirchlichen Ansprechstellen. Die evangelischen Beratungsstellen beteiligen sich zudem in beachtlichem Umfang an der Umsetzung der Schulungen, die im Rahmen der Initiative „hinschauen – helfen – handeln“ entwickelt wurden. Einige Mitarbeitende aus evangelischen Beratungsstellen sind auch in den Unabhängigen Kommissionen zur Anerkennung des Leids bzw. zur Zuerkennung von Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen der Landeskirchen und der gliedkirchlichen diakonischen Werke vertreten.

Im Rahmen des 11-Punkte-Programms der EKD erfuhr die PIH-K eine Stärkung ihres Stellenwertes: Sie begleitet die Umsetzung dieses Programms beratend und arbeitet dem Bevollmächtigten-Ausschuss der EKD zu.

Eine Zusammenfassung der Aktivitäten der EKD im Themenfeld sexualisierter Gewalt finden Sie hier (PDF, Stand Juli 2020). 

Unter www.ekd.de/missbrauch finden Sie die jeweils aktuellen Informationen zu:

  • Stand der Umsetzung des 11-Punkte-Programms
  • EKD-eigenen „Fachstelle sexualisierte Gewalt“
  • zu Aufgabenfelder und personelle Besetzung des Beauftragtenrats der EKD sowie des neu gebildeten Betroffenenbeirats
  • Sachstand der wissenschaftlichen Studie zur Aufarbeitung von sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche.

 

Infoveranstaltungen zu der Aufarbeitungsstudie

 

Seitens des Forschungskonsortiums werden zwei Termine angeboten, an denen es für die interessierte (evangelische) Öffentlichkeit jeweils eine Informationsveranstaltung zur wissenschaftlichen Aufarbeitungsstudie gibt. Aufgrund der Corona-Lage werden die Veranstaltungen digital stattfinden. Der 1. Termin Montag, 25. Januar 2021 hat bereits mit großer Teilnehmendenzahl stattgefunden.

Der 2. Termin findet statt am Mittwoch, 24. Februar 2021 von 10 bis 12 Uhr.

 

Anmeldungen an:

Nicole Toms, Fachstelle sexualisierte Gewalt der EKD, Projekt Aufarbeitung

Mail (Link)

T.+49(0)511 2796 8267 (im Moment unter dieser Nummer nur eingeschränkt erreichbar)

Mobil: +49(0)1511 2200 788

188

Neuerscheinung

Supervision in Kirche und Diakonie

Dieses Diskussionspapier nimmt die spezifischen Merkmale und möglichen Herausforderungen in den Blick, die sich für die Supervision im kirchlichen und diakonischen Bereich ergeben.

Werfen Sie einen Blick ins Inhaltsverzeichnis und bestellen es per E-Mail oder mit Bestellformular.

180

Psychologische Beratung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie

Welche Alternativen gibt es, wenn die Face-to-Face-Beratung nicht aufrecht erhalten werden kann? Sammlung von Links und Materialien, die für den Umgang mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hilfreich sein können: Link

171

Ältere Menschen beraten - Bedeutung der Lebensberatung

Landespastor Heiko Naß begrüßt die Fachkräfte aus der psychologischen Beratungsarbeit sowie der Hospiz- und der Seniorenarbeit zur zweitägigen Fachtagung in Rendsburg. Thema der Fachtagung war der Umgang mit dem demographischen Wandel der Gesellschaft in den Psychologischen Beratungsstellen: Die Anzahl älterer und alter Menschen, die aufgrund von Lebenskrisen eine Beratung benötigen, nimmt stetig zu. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Häufig geht es um Partnerschaft, Generationskonflikte oder Pflege, aber auch um Krankheit, Trauer und Verlust oder erlebtes Trauma.

Es wurde noch einmal deutlich, dass die Paar- und Lebensberatung ein wichtiges Angebot für ältere und alte Menschen darstellt, auch in interprofessioneller Kooperation z.B. mit Pflegediensten. Die evangelische Kirche und Diakonie sorgt mit diesem Hilfsangebot dafür, dass Menschen unabhängig vom Alter auf ihrem Weg durch das Leben begleitet und unterstützt werden. Dieses Unterstützungsangebot wird aufgrund des demografischen Wandels wichtiger denn je!

167

Expertenaustausch zu hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien

Landespastor Philipps begrüßt die knapp 120 Teilnehmenden, die am Montag der Einladung von EKFuL und Diakonischem Werk Mecklenburg-Vorpommern nach Schwerin zum Fachtag "Hochkonflikthafte Trennungs- und Scheidungsfamilien" gefolgt sind. Psychologische Berater*innen, Fachkräfte aus Jugendämtern, Rechtsanwält*innen und weitere tauschten sich über die Möglichkeiten aus, wie Familien in dieser kritischen Lebensphase am besten unterstützt werden können.

Siehe auch: Pressemitteilung des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Foto: Diakonie M-V | Katrin Luther

(Stand 24.10.2019)

170

NIPT - Die Diskussion muss weitergehen

Der Weg ist geebnet für die Aufnahme der sogenannten Bluttests in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen. "Intensive Beratung und Aufklärung" der Schwangeren ist dabei eine der Voraussetzungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss für die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen aufgestellt hat.

Wie die intensive Beratung gestaltet werden kann, hat die EKFuL in einem Modellprojekt bereits erprobt: Ein interprofessionelles Netzwerk von Fachkräften aus psychologischer Beratung, Gynäkologie, Pränataldiagnostik, Humangenetik, Hebammen wie auch Seelsorge und Behindertenhilfe kann in enger Zusammenarbeit den Frauen und Paaren bedarfsgerecht die Hilfe und Unterstützung anbieten, die sie brauchen.

In dem heute stattgefundenen Gespräch hat der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Herr Dr. Dutzmann, bekräftigt, zusammen mit der EKFuL nach Wegen zu suchen, um ein umfassendes und qualifiziertes Beratungsangebot vor, während und nach pränataler Diagnostik (inkl. der nichtinvasiven Pränataltests) für schwangere Frauen und werdende Eltern sicherstellen zu können.

 

(Stand: 17.10.2019)

168

NIPT - Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat das Methodenbewertungsverfahren der sogenannten Bluttests abgeschlossen (Pressemitteilung). Danach kann ein nicht-invasiver molekulargenetischer Test (NIPT) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 eingesetzt werden. Die Kosten werden unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die EKFuL hatte zusammen mit anderen Organisationen und Fachkräften ein Moratorium gefordert, so dass offene Punkte und ethische Fragen noch einmal breiter diskutiert werden können. Dem ist der Gemeinsame Bundesausschuss nicht nachgekommen. Die Erklärung dazu können Sie hier  nachlesen.

(Stand: 19.9.2019)

106

Exklusion beenden

Die EKFuL ist Mitunterzeichnerin des Appells "Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!". Über 400 Unterzeichner*innen (Verbände, Hochschulen, Einrichtungen, Landesministerien etc.) fordern die Gestaltung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe, um allen Familien eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an den gesetzlichen Leistungen zu ermöglichen.

Vor 10 Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe steht die Umsetzung des Grundrechts auf Gleichbehandlung noch aus. Die unterschiedliche Zuständigkeit für Kinder und junge Menschen mit bzw. ohne körperliche und/oder geistige Behinderung muss aufgehoben werden.

Download Appell "Exklusion beenden" (PDF-Dokument, 700 kb)

162

Familienunterstützende Leistungen

Familien stärken - mit den Förderleistungen des §16 SGB VIII!
Die EKFuL erstellte eine Positionierung zusammen mit der Diakonie Deutschland, der Ev. Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf) und der Ev. Familienerholung, die die im §16 enthaltenen Förderungen stärker in den Fokus rückt. Neben der Darstellung der verschiedenen Arbeitsbereiche werden auch die Schnittstellen benannt sowie die Forderung aufgestellt, dass Förderleistungen von Familienbildung, -beratung und -erholung mit einem wirksamen Finanzsystem versehen werden.

Download des Papiers "Auf den Punkt gebracht: Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie (§16 SGB VIII)": hier

50

Bildimpressionen Jahrestagung 2019

Bildimpressionen Jahrestagung und Jubiläumsfeier 60 Jahre EKFuL

Ein fotografischer Einblick in die Tagung und Jubiläumsfeier vom 20. bis 22. Mai 2019 auf dem Gelände der Berliner Stadtmission.

Fotobroschüre

150

Mit neuem Vorstand frisch ans Werk

Die Mitglieder der EKFuL wählten heute einen neuen Vorstand. Die Mischung aus "alten" und "neuen" Vorstandsmitgliedern verspricht Kontinuität und neue Impulse gleichzeitig. Für die nächsten vier Jahre besteht der EKFuL-Vorstand aus folgenden Mitgliedern:

Jan Wingert, Vorstandsvorsitzender

Rainer Bugdahn, stellvertretender Vorsitzender

Ulrich Knudsen, Vorstandsmitglied

Andreas Mende, Vorstandsmitglied

Ulrike Stender, Vorstandsmitglied

Silke Willer, Vorstandsmitglied

sowie als "geborene Mitglieder":

Doris Beneke, Diakonie Deutschland

Ulrich Leube, Ev. Hauptstellenleitungskonferenz

Sabine Habighorst, Ev. Zentralinstitut für Familienberatung

(Der Sitz des Kirchenamtes der Ev. Kirche in Deutschland ist derzeit unbesetzt.)

Stand: 21.05.2019

160

NIPD - Diskussionsbeitrag der EKFuL

Sollen Nichtinvasive Pränataltests von Krankenkassen angeboten werden? Was bedeutet das für schwangere Frauen? Welche Unterstützung bekommen sie und ihre Partner*innen?

Mit diesem Diskussionsbeitrag bringt sich die EKFuL in die öffentliche Debatte um NIPD / NIPT ein:
Download Diskussionsbeitrag (PDF, 120 kb)

152

60 Jahre EKFuL


Zum 60. Jubiläum lud die EKFuL am 20. Mai nach Berlin ein. Es gratulierten (von links nach rechts) Bischof Dröge, Staatssekretärin Marks (BMFSFJ), Sozialpolitische Vorständin Loheide (Diakonie Deutschland), hier zusammen mit EKFuL-Vorsitzendem Jan Wingert.

Wunderbare musikalische Unterhaltung kam von Trio RoKuLa.

Zum Jubiläum kamen viele Gäste aus der Beratungsarbeit, aus Fachverbänden und Politik. Sie freuten sich über eine ausgelassene Stimmung und gute Musik!

151

Debatte zu Nicht-invasiven Pränataltests gefordert

Am Montag, 8. April 2019, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Berufsgruppen zu einem interdisziplinären Dialog über Nicht-invasive Pränataltests (NIPT): Gemeinsame Erklärung.

Im Raum steht die Frage, ob die sogenannten Bluttests (auf das Risiko von Trisomie 13, 18 und 21) eine kostenlose Leistung der Krankenkassen werden sollen. Die EKFuL hat sich zusammen mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Runden Tisches "NIPT als Kassenleistung" dafür ausgesprochen, dass es zunächste eine breitere Debatte über verschiedene Aspekte im Kontext von NIPD bzw. NIPT braucht, bevor darüber entschieden werden kann, ob NIPT eine Regelleistung der Krankenkassen sein soll. Daher wird ein Moratorium hinsichtlich des aktuellen Methodenbewertungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses gefordert.

Download: Gemeinsame Erklärung

142

Nichtinvasive Pränataldiagnostik

Die EKFuL traf sich mit dem Bevollmächtigten des Rates der EKD, Herrn Dr. Dutzmann, zu einem Gespräch über den Umgang mit Nichtinvasiver Pränataldiagnostik (NIPD). In ihrem Diskussionspapier "Nichtinvasive Pränataldiagnostik. Ein evangelischer Beitrag zur ethischen Urteilsbildung und zur politischen Gestaltung" (Link zum pdf-Dokument) empfiehlt die EKD u.a., die nichtinvasiven Bluttests nur mit einer vertiefenden Beratung der Schwangeren und Paare durchzuführen.

Die EKFuL führte bereits 2011-2014 ein Modellprojekt durch zum Aufbau von interprofessionellen Kooperationsstrukturen, um für schwangere Frauen und werdende Eltern ein umfassendes und qualifiziertes Beratungsangebot vor, während und nach pränataler Diagnostik (PND) sicherstellen zu können. Den Abschlussbericht sowie die Positionspapiere der Projektpartner DEKV und BeB finden Sie hier.

19.3.2019

141

Fachexpertise Online-Beratung

Die EKFuL wird Mitglied der DGOB, dem deutschen Fachverband für die psychosoziale Onlineberatung.  Als Mitglied sowie mit Sitz im Vorstand kann die EKFuL ihre Sicht auf das wichtige Thema Digitalisierung die Weiterentwicklung der Online-Beratung direkt in die Vorstandsarbeit einbringen. Andererseits will die EKFuL mit dem Beitritt von der Expertise der DGOB profitieren. Neue Erkenntnisse und Ergebnisse werden wir den Fachkräften in den evangelischen Beratungsstellen weiterleiten und freuen uns auf einen regen Austausch!

132

Prävention von Schütteltrauma

Wenn verzweifelte Eltern einen schreienden Säugling im Affekt schütteln, können sie ihm schwere lebenslange Behinderungen zufügen. Viele Eltern sind sich dieser Gefahren nicht bewusst. Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 bis 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht.

 

Zusammen mit dem bundesweiten „Bündnis gegen Schütteltrauma” klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums seit November 2017 über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Auch die EKFuL ist dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” beigetreten und unterstützt die Maßnahmen zur Prävention von Schütteltrauma.

 

Dem Bündnis gehören über 30 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe an. Durch die gemeinsame Aktion sollen möglichst alle Eltern von Säuglingen und werdende Eltern erreicht werden.

 

Hintergrundinfos zum Schütteltrauma: Download