News

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Nichtinvasive Pränataldiagnostik

Die EKFuL traf sich mit dem Bevollmächtigten des Rates der EKD, Herrn Dr. Dutzmann, zu einem Gespräch über den Umgang mit Nichtinvasiver Pränataldiagnostik (NIPD). In ihrem Diskussionspapier "Nichtinvasive Pränataldiagnostik. Ein evangelischer Beitrag zur ethischen Urteilsbildung und zur politischen Gestaltung" (Link zum pdf-Dokument) empfiehlt die EKD u.a., die nichtinvasiven Bluttests nur mit einer vertiefenden Beratung der Schwangeren und Paare durchzuführen.

Die EKFuL führte bereits 2011-2014 ein Modellprojekt durch zum Aufbau von interprofessionellen Kooperationsstrukturen, um für schwangere Frauen und werdende Eltern ein umfassendes und qualifiziertes Beratungsangebot vor, während und nach pränataler Diagnostik (PND) sicherstellen zu können. Den Abschlussbericht sowie die Positionspapiere der Projektpartner DEKV und BeB finden Sie hier.

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Botschafter*innen für Beratung gesucht

Auch in diesem Jahr wird die EKFuL mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten sein. Wir suchen noch Beraterinnen und Berater, die Lust haben, die Arbeit des Fachverbandes und das Angebot der Beratung allgemein den Besucher*innen auf dem Kirchentag vorzustellen.

Interessierte melden sich bitte in der EKFuL-Geschäftsstelle: Tel. 030 52 13 559 39, Mail info(at)ekful.de

 

 

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Fachexpertise Online-Beratung

Die EKFuL wird Mitglied der DGOB, dem deutschen Fachverband für die psychosoziale Onlineberatung.  Als Mitglied sowie mit Sitz im Vorstand kann die EKFuL ihre Sicht auf das wichtige Thema Digitalisierung die Weiterentwicklung der Online-Beratung direkt in die Vorstandsarbeit einbringen. Andererseits will die EKFuL mit dem Beitritt von der Expertise der DGOB profitieren. Neue Erkenntnisse und Ergebnisse werden wir den Fachkräften in den evangelischen Beratungsstellen weiterleiten und freuen uns auf einen regen Austausch!

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Netzwerk transparent gemacht

Die EKFuL steht als Fachverband in engem Austausch mit der Diakonie Deutschland und anderen Fachverbänden im evangelischen Raum. Darüberhinaus ist auch die überkonfessionelle Zusammenarbeit mit verschiedenen Gremien wichtig. Hier zeigen wir Ihnen das Netzwerk, in dem sich die EKFuL bewegt:

Netzwerk-Karte (https://www.ekful.de/ueber-uns/struktur/)

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Prävention von Schütteltrauma

Wenn verzweifelte Eltern einen schreienden Säugling im Affekt schütteln, können sie ihm schwere lebenslange Behinderungen zufügen. Viele Eltern sind sich dieser Gefahren nicht bewusst. Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 bis 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht.

 

Zusammen mit dem bundesweiten „Bündnis gegen Schütteltrauma” klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums seit November 2017 über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Auch die EKFuL ist dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” beigetreten und unterstützt die Maßnahmen zur Prävention von Schütteltrauma.

 

Dem Bündnis gehören über 30 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe an. Durch die gemeinsame Aktion sollen möglichst alle Eltern von Säuglingen und werdende Eltern erreicht werden.

 

Hintergrundinfos zum Schütteltrauma: Download

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Debatte um § 219a StGB

Die Position der Diakonie Deutschland zur Debatte um §219a StGB finden Sie hier.

Download

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Immer mehr Menschen fühlen sich fremd

Mit einem Pressegespräch begann das jährliche Treffen der Fachkräfte aus den evangelischen psychologischen Beratungsstellen. Der Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und Maria Loheide, Sozialpolitischer Vorstand der Diakonie Deutschland begüßten die Tagungsteilnehmenden und unterstrichen die Bedeutung des Themas. Die Beratungsfachkräfte diskutieren über die verschiedenen Aspekte von Fremdheit - sei es ein Orts- und Kulturwechsel oder auch eine neue Rolle innerhalb der eigenen Familie.

Pressegespräch

EKFuL-Jahrestagung in der Presse

Tagungsprogramm

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Umgang mit Beschwerden

NEU: Orientierungshilfe für den regelhaften Umgang mit Beschwerden in evangelischen Beratungsstellen (Stand Februar 2017)

Download

Diese Orientierungshilfe basiert auf den "Berufsethischen Standards und deren Qualitätssicherung in Evangelischen Beratungsstellen" (Download). Hier ist ein systematischer, transparenter Umgang mit Beschwerden als Qualitätsstandard verankert. Um die Orientierungshilfe so breit nutzbar wie möglich zu gestalten, ist sie themenunspezifisch gehalten.

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Zusammenarbeit mit Dolmetschenden

NEU: Positionspapier zur Qualitätssicherung: Gemeinsam mit anderen Beratungsfachverbänden erarbeitete die EKFuL dieEmpfehlungen für Qualitätsstandards für die Zusammenarbeit mit Dolmetschenden in der psychologischen / psychosozialen Beratung

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Die geplante Reform des SGB VIII

Sämtliche Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sollen verbindlich im SGB VIII geregelt werden - sowohl für Kinder und Jugendliche mit geistiger, seelischer oder körperlicher Beeinträchtigung als auch für Kinder ohne Beeinträchtigungen, so wurde es im Koalitionsvertrag beschlossen. Damit würde der UN-Behindertenrechtskonvention entstprochen, die die Bundesrepublik Deutschland 2007 unterzeichnet hat.

Im Rahmen dessen soll auch das SGB VIII reformiert werden. Geplant ist die Reform in zwei Schritten: Zum einen solle die "Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung" Anfang 2017, zum anderen soll die Inklusive Lösung nach einer 5jährigen Umstellungsphase Anfang 2023 in Kraft treten. Allerdings ist bislang noch kein Referentenentwurf vorgelegt worden, so dass zum jetzigen Zeitpunkt unklar ist, ob das Gesetz tatsächlich noch in dieser Legislaturperiode beschlossen (und umgesetzt) wird.

Im September 2016 lud das Bundesfamilienministerium zu vier Fachgesprächen auf Grundlage verschiedener vom Ministerium herausgegebener Arbeitsentwürfe zum neuen SGB VIII ein. Die EKFuL beteiligte sich an allen Gesprächen: eine erste Kommentierung zur SGB VIII-Reform, insbesondere mit Hinblick auf die Erziehungs- und Familienberatung finden Sie hier.

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Beratungsbedarf für transsexuelle Menschen

Die EKFuL beteiligte sich am BMFSFJ-Fachaustausch zum "Beratungs- und Unterstützungsbedarf für transsexuelle/trans* Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebenssituationen". Mitschnitt über das Podium zur Integration der Erfahrungen spezialisierter Beratung in die breite psychosoziale Beratungslandschaft (Teil 3 der Veranstaltung am 29.06.2016)

Video-Dokumentation des gesamten Fachaustausches (Teil 1 - 3): Link zum BMFSFJ

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EKFuL unterstützt Aufruf

"Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist"

EKFuL unterstützt die Forderung nach einer eigenständigen und einheitlichen Geldleistung für alle Kinder und Jugendlichen. Deren Armut und Ausgrenzung muss wirksam bekämpft werden.

Unterzeichnende

Hintergrund-Informationen