News

Aktuelles

172

Neue Veröffentlichung

Dieser neue Band in der Reihe "Materialien zur Beratungsarbeit" dokumentiert den Kooperationsfachtag der EKFuL zusammen mit der Diakonie Deutschland und dem Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB).

Wir gingen der Frage nach, wie psychologische Beratung offen und zugänglich für Menschen mit einer sogenannten Körper-, Sinnes- oder geistigen Behinderung ist bzw. gemacht werden kann.

Deutlich wurde, dass es sehr wohl lohnt, die institutionellen Werte der eigenen Einrichtung, die Normen und Strukturen auf exkludierende Anteile hin zu prüfen - und damit eventuell auch die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit sichtbar zu machen.

Die Dokumentation ("Materialien zur Beratungsarbeit", Band 37/2019) kann über die EKFuL-Geschäftsstelle bestellt werden und kostet 2,50 Euro zzgl. Versandkostenpauschale. EKFuL-Mitglieder erhalten ein Exemplar kostenfrei (zzgl. Versandkostenpauschale).

Bestellungen per Formular oder formlos per Mail

171

Ältere Menschen beraten - Bedeutung der Lebensberatung

Landespastor Heiko Naß begrüßt die Fachkräfte aus der psychologischen Beratungsarbeit sowie der Hospiz- und der Seniorenarbeit zur zweitägigen Fachtagung in Rendsburg. Thema der Fachtagung war der Umgang mit dem demographischen Wandel der Gesellschaft in den Psychologischen Beratungsstellen: Die Anzahl älterer und alter Menschen, die aufgrund von Lebenskrisen eine Beratung benötigen, nimmt stetig zu. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Häufig geht es um Partnerschaft, Generationskonflikte oder Pflege, aber auch um Krankheit, Trauer und Verlust oder erlebtes Trauma.

Es wurde noch einmal deutlich, dass die Paar- und Lebensberatung ein wichtiges Angebot für ältere und alte Menschen darstellt, auch in interprofessioneller Kooperation z.B. mit Pflegediensten. Die evangelische Kirche und Diakonie sorgt mit diesem Hilfsangebot dafür, dass Menschen unabhängig vom Alter auf ihrem Weg durch das Leben begleitet und unterstützt werden. Dieses Unterstützungsangebot wird aufgrund des demografischen Wandels wichtiger denn je!

167

Expertenaustausch zu hochkonflikthaften Trennungs- und Scheidungsfamilien

Landespastor Philipps begrüßt die knapp 120 Teilnehmenden, die am Montag der Einladung von EKFuL und Diakonischem Werk Mecklenburg-Vorpommern nach Schwerin zum Fachtag "Hochkonflikthafte Trennungs- und Scheidungsfamilien" gefolgt sind. Psychologische Berater*innen, Fachkräfte aus Jugendämtern, Rechtsanwält*innen und weitere tauschten sich über die Möglichkeiten aus, wie Familien in dieser kritischen Lebensphase am besten unterstützt werden können.

Siehe auch: Pressemitteilung des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Foto: Diakonie M-V | Katrin Luther

(Stand 24.10.2019)

170

NIPT - Die Diskussion muss weitergehen

Der Weg ist geebnet für die Aufnahme der sogenannten Bluttests in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen. "Intensive Beratung und Aufklärung" der Schwangeren ist dabei eine der Voraussetzungen, die der Gemeinsame Bundesausschuss für die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen aufgestellt hat.

Wie die intensive Beratung gestaltet werden kann, hat die EKFuL in einem Modellprojekt bereits erprobt: Ein interprofessionelles Netzwerk von Fachkräften aus psychologischer Beratung, Gynäkologie, Pränataldiagnostik, Humangenetik, Hebammen wie auch Seelsorge und Behindertenhilfe kann in enger Zusammenarbeit den Frauen und Paaren bedarfsgerecht die Hilfe und Unterstützung anbieten, die sie brauchen.

In dem heute stattgefundenen Gespräch hat der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Herr Dr. Dutzmann, bekräftigt, zusammen mit der EKFuL nach Wegen zu suchen, um ein umfassendes und qualifiziertes Beratungsangebot vor, während und nach pränataler Diagnostik (inkl. der nichtinvasiven Pränataltests) für schwangere Frauen und werdende Eltern sicherstellen zu können.

 

(Stand: 17.10.2019)

168

NIPT - Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat das Methodenbewertungsverfahren der sogenannten Bluttests abgeschlossen (Pressemitteilung). Danach kann ein nicht-invasiver molekulargenetischer Test (NIPT) zur Bestimmung des Risikos autosomaler Trisomien 13, 18 und 21 eingesetzt werden. Die Kosten werden unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die EKFuL hatte zusammen mit anderen Organisationen und Fachkräften ein Moratorium gefordert, so dass offene Punkte und ethische Fragen noch einmal breiter diskutiert werden können. Dem ist der Gemeinsame Bundesausschuss nicht nachgekommen. Die Erklärung dazu können Sie hier  nachlesen.

(Stand: 19.9.2019)

106

Exklusion beenden

Die EKFuL ist Mitunterzeichnerin des Appells "Kinder‐ und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!". Über 400 Unterzeichner*innen (Verbände, Hochschulen, Einrichtungen, Landesministerien etc.) fordern die Gestaltung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe, um allen Familien eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an den gesetzlichen Leistungen zu ermöglichen.

Vor 10 Jahren ist die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft getreten. Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe steht die Umsetzung des Grundrechts auf Gleichbehandlung noch aus. Die unterschiedliche Zuständigkeit für Kinder und junge Menschen mit bzw. ohne körperliche und/oder geistige Behinderung muss aufgehoben werden.

Download Appell "Exklusion beenden" (PDF-Dokument, 700 kb)

162

Familienunterstützende Leistungen

Familien stärken - mit den Förderleistungen des §16 SGB VIII!
Die EKFuL erstellte eine Positionierung zusammen mit der Diakonie Deutschland, der Ev. Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf) und der Ev. Familienerholung, die die im §16 enthaltenen Förderungen stärker in den Fokus rückt. Neben der Darstellung der verschiedenen Arbeitsbereiche werden auch die Schnittstellen benannt sowie die Forderung aufgestellt, dass Förderleistungen von Familienbildung, -beratung und -erholung mit einem wirksamen Finanzsystem versehen werden.

Download des Papiers "Auf den Punkt gebracht: Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie (§16 SGB VIII)": hier

50

Bildimpressionen Jahrestagung 2019

Bildimpressionen Jahrestagung und Jubiläumsfeier 60 Jahre EKFuL

Ein fotografischer Einblick in die Tagung und Jubiläumsfeier vom 20. bis 22. Mai 2019 auf dem Gelände der Berliner Stadtmission.

Fotobroschüre

160

NIPD - Diskussionsbeitrag der EKFuL

Sollen Nichtinvasive Pränataltests von Krankenkassen angeboten werden? Was bedeutet das für schwangere Frauen? Welche Unterstützung bekommen sie und ihre Partner*innen?

Mit diesem Diskussionsbeitrag bringt sich die EKFuL in die öffentliche Debatte um NIPD / NIPT ein:
Download Diskussionsbeitrag (PDF, 120 kb)

150

Mit neuem Vorstand frisch ans Werk

Die Mitglieder der EKFuL wählten heute einen neuen Vorstand. Die Mischung aus "alten" und "neuen" Vorstandsmitgliedern verspricht Kontinuität und neue Impulse gleichzeitig. Für die nächsten vier Jahre besteht der EKFuL-Vorstand aus folgenden Mitgliedern:

Jan Wingert, Vorstandsvorsitzender

Rainer Bugdahn, stellvertretender Vorsitzender

Ulrich Knudsen, Vorstandsmitglied

Andreas Mende, Vorstandsmitglied

Ulrike Stender, Vorstandsmitglied

Silke Willer, Vorstandsmitglied

sowie als "geborene Mitglieder":

Doris Beneke, Diakonie Deutschland

Ulrich Leube, Ev. Hauptstellenleitungskonferenz

Sabine Habighorst, Ev. Zentralinstitut für Familienberatung

(Der Sitz des Kirchenamtes der Ev. Kirche in Deutschland ist derzeit unbesetzt.)

Stand: 21.05.2019

152

60 Jahre EKFuL


Zum 60. Jubiläum lud die EKFuL am 20. Mai nach Berlin ein. Es gratulierten (von links nach rechts) Bischof Dröge, Staatssekretärin Marks (BMFSFJ), Sozialpolitische Vorständin Loheide (Diakonie Deutschland), hier zusammen mit EKFuL-Vorsitzendem Jan Wingert.

Wunderbare musikalische Unterhaltung kam von Trio RoKuLa.

Zum Jubiläum kamen viele Gäste aus der Beratungsarbeit, aus Fachverbänden und Politik. Sie freuten sich über eine ausgelassene Stimmung und gute Musik!

151

Debatte zu Nicht-invasiven Pränataltests gefordert

Am Montag, 8. April 2019, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Berufsgruppen zu einem interdisziplinären Dialog über Nicht-invasive Pränataltests (NIPT): Gemeinsame Erklärung.

Im Raum steht die Frage, ob die sogenannten Bluttests (auf das Risiko von Trisomie 13, 18 und 21) eine kostenlose Leistung der Krankenkassen werden sollen. Die EKFuL hat sich zusammen mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Runden Tisches "NIPT als Kassenleistung" dafür ausgesprochen, dass es zunächste eine breitere Debatte über verschiedene Aspekte im Kontext von NIPD bzw. NIPT braucht, bevor darüber entschieden werden kann, ob NIPT eine Regelleistung der Krankenkassen sein soll. Daher wird ein Moratorium hinsichtlich des aktuellen Methodenbewertungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses gefordert.

Download: Gemeinsame Erklärung

142

Nichtinvasive Pränataldiagnostik

Die EKFuL traf sich mit dem Bevollmächtigten des Rates der EKD, Herrn Dr. Dutzmann, zu einem Gespräch über den Umgang mit Nichtinvasiver Pränataldiagnostik (NIPD). In ihrem Diskussionspapier "Nichtinvasive Pränataldiagnostik. Ein evangelischer Beitrag zur ethischen Urteilsbildung und zur politischen Gestaltung" (Link zum pdf-Dokument) empfiehlt die EKD u.a., die nichtinvasiven Bluttests nur mit einer vertiefenden Beratung der Schwangeren und Paare durchzuführen.

Die EKFuL führte bereits 2011-2014 ein Modellprojekt durch zum Aufbau von interprofessionellen Kooperationsstrukturen, um für schwangere Frauen und werdende Eltern ein umfassendes und qualifiziertes Beratungsangebot vor, während und nach pränataler Diagnostik (PND) sicherstellen zu können. Den Abschlussbericht sowie die Positionspapiere der Projektpartner DEKV und BeB finden Sie hier.

19.3.2019

141

Fachexpertise Online-Beratung

Die EKFuL wird Mitglied der DGOB, dem deutschen Fachverband für die psychosoziale Onlineberatung.  Als Mitglied sowie mit Sitz im Vorstand kann die EKFuL ihre Sicht auf das wichtige Thema Digitalisierung die Weiterentwicklung der Online-Beratung direkt in die Vorstandsarbeit einbringen. Andererseits will die EKFuL mit dem Beitritt von der Expertise der DGOB profitieren. Neue Erkenntnisse und Ergebnisse werden wir den Fachkräften in den evangelischen Beratungsstellen weiterleiten und freuen uns auf einen regen Austausch!

135

Schau auf Dein Kind, nicht auf's Smartphone!

Dieser Slogan will Eltern dafür sensibilisieren, darüber nachzudenken, wie oft sie mit dem Smartphone beschäftigt sind und dabei ihre Kinder ignorieren. Denn Studien belegen, dass exzessiver Medienkonsum der Eltern das Eltern-Kind-Verhältnis ungünstig beeinflussen kann.

In Mecklenburg-Vorpommern haben sich daher verschiedene Träger und Landesstellen zu einer landesweiten Plakat-Kampagne zusammengefunden. 
Informationen hierzu finden Sie unter: www.medienwissen-mv.de/medien-familie-verantwortung/kampagneinfos.html.

Interessierte anderer Bundesländer können ebenfalls Plakate bestellen: www.medienwissen-mv.de/medien-familie-verantwortung.html.

132

Prävention von Schütteltrauma

Wenn verzweifelte Eltern einen schreienden Säugling im Affekt schütteln, können sie ihm schwere lebenslange Behinderungen zufügen. Viele Eltern sind sich dieser Gefahren nicht bewusst. Jährlich werden schätzungsweise zwischen 100 bis 200 Säuglinge und Kleinkinder mit Schütteltrauma in deutsche Kliniken gebracht.

 

Zusammen mit dem bundesweiten „Bündnis gegen Schütteltrauma” klärt das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums seit November 2017 über die Gefahren des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern auf. Auch die EKFuL ist dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” beigetreten und unterstützt die Maßnahmen zur Prävention von Schütteltrauma.

 

Dem Bündnis gehören über 30 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe an. Durch die gemeinsame Aktion sollen möglichst alle Eltern von Säuglingen und werdende Eltern erreicht werden.

 

Hintergrundinfos zum Schütteltrauma: Download