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Die Geschichte der EKFuL

   

09.05.1958
  
Konstituierung der "Konferenz für Evangelische Eheberatung" (DDR)



17.03.1959

Gründung der Konferenz für Evangelische Familienberatung" im Dominikanerkloster Frankfurt/Main (BRD)



25.05.1959

Veröffentlichung der Satzung durch das gewählte Kuratorium



Ab 1960

Ausbildungskurse in Düsseldorf, Celle, Rummelsberg



19.09.1961

Umwandlung der Konferenz in einen eingetragenen Verein "Konferenz für Evangelische Familien- und Lebensberatung e.V.(KEFuL)



09.01.1964

Gründung des Evangelischen Zentralinstituts für Familienberatung GmbH in Westberlin (EZI)



17.09.1966

Neubildung des Ausbildungsauschusses der KEFul Gründung der "evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Ehe- und Familienberatung"(DDR)



Ab 1967

Ausbildungskurse in der DDR in Zusammenarbeit von EZI, KEFuL und Diakonischem Qualifizierungszentrum (DQZ) in Ostberlin.



20.12.1966

Erste Konferenz der Hauptstellenleiter/innen und landeskirchlichen Beauftragten für Beratungsarbeit (eingeladen durch EZI, später EKFuL)



06.06.1969

Satzungsänderung: "Evangelische Konferenz für Familien und Lebensberatung e.V." (EKFuL)



18.09.1981

Der Rat der EKD nimmt "Leitlinien für die Psychologische Beratung in evangelischen Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungstellen im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland und des Diakonischen Werkes" zustimmend zur Kenntnis



29.05.1991

Vereinigung der Fachverbände Ost und West in der EKFuL



24.05.1995

Satzungsänderung: "Evangelische Konferenz für Familien- und Lebensberatung e.V. Fachverband für Psychologische Beratung und Supervision"



Die EKFUL vertritt als Fachverband des Diakonischen Werkes und Fachverband für Psychologische Beratung und Supervision einerseits die Interessen der Berater und Beraterinnen und koordiniert andererseits die psychologische Beratungsarbeit in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). In Zusammenarbeit mit dem Ev. Zentralinstitut für Familienberatung in Berlin (EZI) wird durch Weiterbildungen und Fortbildungen für eine hohe fachliche Qualität in den Beratungsstellen gesorgt. Als überregionale Vereinigung der Beratungsstellen besteht die EKFuL seit 1959, nachdem einzelne Landeskirchen  sich schon gleich nach dem II. Weltkrieg  um die Sorgen und Nöte von Familien und deren Kindern in örtlichen Beratungsstellen  gekümmert haben.

 

Im Gründungsprotokoll wurde schon damals die unmittelbare Verzahnung von Ehe-, Lebens-, Familien- und Erziehungsberatung deutlich. Von Anbeginn an wurde der gemeinsame Rahmen einer integrierten familienorientierten Beratungsstelle für fundamental erachtet. 1981 bekräftigte der Rat der EKD die psychologische Beratungsarbeit als "Auftrag der Kirche am Menschen in seiner Ganzheit und der Gestaltung menschlicher Gemeinschaft". Die Landeskirchen und Diakonischen Werke hatten immer mehr psychologische Beratungsstellen eingerichtet und damit dem wachsenden Bedürfnis nach Hilfe in Lebenskrisen, Beziehungskonflikten und psychischen Schwierigkeiten entsprochen.

 

Dieser Auftrag der Kirche gilt auch heute noch.